Hier kommen wir nicht lebendig raus. Versuch einer Heldin (Premiere)

von Martin Heckmanns

Samstag, 12. Dezember und Sonntag, 13. Dezember im Theatersaal. Eintritt: frei!
Studiobühne MitarbeiterInnenensemble


Ira möchte raus. Sie hat genug vom Internet und von ihrer fürsorgenden Mutter. Endlich möchte sie eine Reise in ein anderes Leben beginnen.

Sie bricht hoffnungsfroh in eine ungewisse Zukunft auf. Sie arbeitet kurz in einer Kreativabteilung, bewirbt sich als Schauspielerin, lebt in einer Aussteigerkommune, debütiert als Lyrikerin und schlägt sich durchs Leben. Sie sucht nach Auseinandersetzungen mit neuen Menschen und Ideen. „Es muss alles anders werden“ schreit Ira leise in sich hinein. Sie will kein bürgerliches Leben führen und scheitert an ihren eigenen Ansprüchen. Am Ende reüssiert sie: „ Meine Wege waren nicht klar, und virtuell hätte ich alles schneller und leichter haben können. Aber wer nicht aufbricht, wird zu Stein. Und der Schmerz ist besser, als nie gelebt zu haben.“

Martin Heckmanns, ein mehrfach ausgezeichneter Theaterautor, aus Mönchengladbach, spürt in diesem Stück der Frage nach „Wie leben und warum?“. Das elektrische Mädchen – wie Ira sich nennt – wird keine passende Rolle im Leben finden und merkt, dass alle ihr bekannten Muster verbraucht sind.

Es spielt das Mitarbeiter/-innen-ensemble der RUB mit Indra Schweer, Hanna Steppat, Hendrik Neukäter und Daniel Skurt unter der Leitung von Karin Freymeyer.


Autor: Martin Heckmanns

Regie: Karin Freymeyer

Kartenreservierung: mz-theater@rub.de oder 0234 - 3222836

Kontakt: Karin Freymeyer
per Mail: mz-theater@rub.de
per Fon: 0234 3222836