Geschlossene Gesellschaft (Premiere)

Junges Lustspiel

Am Fr 7. & So 8. Dezember 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: frei (Spenden erwünscht)

„Die Hölle, das sind die anderen.“
Davon erzählt Jean-Paul Sartres Theaterstück „Geschlossene Gesellschaft“.

Estelle, Ines und Garcin - drei Menschen, die sich im Leben nie begegnet sind – werden wegen ihrer zu Lebzeiten begangenen Missetaten dazu verdammt, nach ihrem Tod ewig in der Hölle zusammenzubleiben. Dort jedoch warten weder Teufel, Fegefeuer noch andere körperliche Qualen, sondern nur die Auseinandersetzung mit den jeweils zwei anderen. Schnell wird klar, dass ein jeder vom anderen abhängig ist und durch die Wahrnehmung und Blicke der anderen festgelegt wird. Die drei werden dadurch zu den denkbar effektivsten Folterknechten füreinander. Schließlich bleibt den Verdammten nichts anderes übrig, als den Versuch zu wagen, voreinander mit offenen Karten zu spielen und sich zu den begangenen Sünden zu bekennen. Könnte Selbsterkenntnis der Schlüssel zur Unabhängigkeit von den Urteilen der anderen sein? Und kann dadurch womöglich letzten Endes ein Ausweg aus der selbst auferlegten Hölle gefunden werden?

Regie und Bühne: Max Nattkämper
Kostüm: Sarah Meischein
Inés: Mina Tofik
Estelle: Lucia Rossi
Garcin: Lukas Vogelsang
Ein Kellner: Luca Henning

Info : max.nattkaemper@gmail.com
Karten: sartre.geschlossenegesellschaft@gmail.com
Tel.: 0157 364 430 28




Weitere Infos unter Estelle aus der "Geschlossenen Gesellschaft"

Autor: Jean Paul Sartre