Ganz starke Orte

...hier bei uns und anderswo
4. Februar bis 21. Mai 2010
Eröffnung: Mi., 3. Februar 2010, 18.30 Uhr

Foyer des Musischen Zentrums
Mo.-Fr. 10-18 Uhr

Eintritt frei


Fotos von:

Anna Wasilewski # Babette Sponheuer # Britta Freis # Dietmar Wick # Egmont Fritz # Felix Freier # Heide Kümmel # Ilka Thiele # Irmhild Käding # Itza Sáez Moya # Jasmin Mittag # Johanna Sieben # Julia Fisahn # Karina Lange # Lisa Hebermehl # Marion Nelle # Nikolai Ingenerf # Patricia Prieto-Blanco # Rainer Guski # Rolf Otto Schmitz # Stefan Uhlmann # Tobias A. Hölken # Vera Bressmann







...und hier
einige Bilder aus der Ausstellung:


Foto: Babette Sponheuer


Foto: Ilka Thiele


Foto: Felix Freier


Foto: Damian Gorczany


FOTO: Egmont Fritz


Foto: Lisa Hebermehl


Foto: Karina Lange



Infotext: » ganz starke orte - hier bei uns und anderswo « im MZ-Foyer


Neue Fotografien sind ab 4. Februar im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität zu sehen. 25 Studierende und Mitarbeiten sind dazu ausgeschwärmt und haben aus ihrer individuellen Sicht' ganz starke Orte', so der Titel der Ausstellung, fotografiert. Und weil die gefundenen Orte direkt auf dem Campus, aber auch im Bochumer Stadtgebiet, im ganzen Land und in weit entfernten Plätzen lagen, lautet der Untertitel ‚hier bei uns anderswo. Allen ganz starken Orten ist eines gemeinsam, sie sollen einen äußerst nachhaltigen Eindruck beim Bildautor hinterlassen haben, der sich in einer Reaktion niederschlägt, die je nach Sprachgebrauch zwischen einem zurückhaltenden „ist ja entzückend“ bis hin zu einem jugendlich-überschwenglichen „boah ey!“ äußert. Viele Bilder zeigen Plätze auf dem RUB-Campus, die selbst Insider bisher nicht kannten: Blicke in die riesigen Versorgungskanäle sind dabei ebenso wie Ausblicke von den Dächern der Institutshochhäuser. 12 Bilder davon waren bereits im Vorfeld in einem Kalender für 2010 zusammengefasst. Das Ruhrgebiet wird mit beeindruckenden Motiven der Industriegeschichte und ihrem Wandel berücksichtigt. Mit zunehmender Entfernung der Orte steigt die Exotik, wobei klischeehafte Eifelturm-und Towerbrigde-Ästhetik bewusst ausgeklammert wurde: das finnische Oulunsalo wird ebenso nicht jeder kennen wie das Ossarium im tschechische Kutna Hora. Und das sich ein Venedig-clone in Las Vegas befindet und eine Art Jurrasic-Park auf Kuba erzeugt höchstes Erstaunen und Irritation beim Betrachter. Es sind eben ‚ganz starke Orte, die bis zum 21. Mai im kreativen Kunstort der RUB, dem Musischen Zentrum zu sehen sind (werktags 10-18 Uhr).