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MZ-Programmheft 2017/18

Das Programm des Wintersemesters 2017/18 ist als pdf online!
(Die Inhalte werden in Kürze auf den Webseiten eingepflegt!)

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Programm des Wintersemesters 2017/18

Wie war das mit dem Chaos und dem tanzenden Stern? Dieses Semester haben Sie die Gelegenheit dies live am Musischen Zentrum herauszufinden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung sind noch sehr viele Fragen offen; Chaos, oder weniger dramatisch formuliert, Kontingenz dräut. Felix Freier geht Ende Oktober in den Ruhestand, gleichzeitig verlässt auch Alexander Grünsel das MZ. Es gibt ab November einen neuen Bereich: Künstlerische Gestaltung und Visuelle Medien (aber momentan weder Bereichsleitung noch Programm, da das Besetzungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist). Hintergrund ist die – vorwiegend aus ökonomischen Gründen verordnete – Reduktion des MZ von vier auf drei Bereiche, die aber erst 2020 abgeschlossen sein wird. Wir alle wissen, dass wir dadurch etwas verlieren, und momentan ist unklar, ob und was wir durch die Veränderungen gewinnen. Ich hoffe auf Sterne – auf Fotos, in Öl und aus Papiermaché, verfilmt, gesungen und getanzt.
Und wie man das so macht bei einem mulmigen Gefühl angesichts der Zukunft, schaue ich zurück. Bei der Gründung des MZ vor 100 Semestern war ebenfalls alles im Fluss. Es gab Pläne für ein Jazzensemble, studentisches Kabarett und Puppenspiel. Studierende protestierten gegen die Einstellung hauptamtlicher Lehrkräfte, da sie zu "Kunstdirigismus und damit zu einer unschöpferischen Verkümmerung führen". Erst allmählich entwickelten sich die heutigen vier Bereiche unter professioneller Leitung. So kommt es auch, dass Felix Freier seit 64 Semestern am MZ arbeitet als der erste hauptamtliche Bereichsleiter in dessen 100-semestriger Geschichte. Das mit dem Semesterzählen funktioniert bei ihm ohnehin nicht so ganz, da er sich bereits vor 1985 für die Fotografie am MZ engagierte, als Teilnehmer, Künstler und studentische Hilfskraft. Es ist schwierig, aus der langen Liste von Ausstellungen, Büchern, Kalendern und Projekten ein Highlight herauszupicken. Vielleicht die kontrovers diskutierte Ausstellung "Tief im Osten" von 1991? Oder die faszinierende "Betonschönheit" (2007/2008), die den Campus der RUB von völlig neuen Seiten präsentierte? Oder die zauberhaften "Lieblingsorte", dem Fotoprojekt (und Kalender) zum 50. Jubiläum der RUB? Sei dem wie ihm wolle: Felix Freier hat den Bereich Fotografie professionalisiert und über dreißig Jahre lang geprägt. Er ist ein Star des MZ. Herzlichen Dank dafür.
Anette Pankratz