Öffnungszeiten

Innerhalb der Vorlesungszeit:

Montag - Freitag (08.00 - 21.00 Uhr)

Samstag (09.00 - 16.00 Uhr)

Außerhalb der Vorlesungszeit:

Montag - Freitag (08.00 - 18.00 Uhr)

Programm Optionalbereich




Modulanmeldung nur über CampusOffice
vom 13.09.-03.10.21

Informationen zum Optionalbereich der RUB unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/optionalbereich/
GAFO 04/905-916,
Tel.: 0234/32-29222 / Fax: 0234/32-14422,
E-Mail: optionalbereich@rub.de


Momente des Zweifels – Das Dokumentarische in der Fotografie

Patrick Lohse
Teil 1: Theoretisches Arbeiten: Bildbesprechungen, Kameratechnik, Theorie und Geschichte der Fotografie, Bildaufbau und offene Diskussion.
Jeweils Mittwoch 12:00 – 13:30 Uhr, Raum MZ 0/10

Teil 2: Praktisches Arbeiten: Blitzlichtstudio, Tageslicht, Konzeptübungen.
Jeweils Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr, Raum MZ 0/10

Die Fotografie als Dokument und ihre Rolle als Abbild der Wirklichkeit ist inhaltliche Auseinandersetzung des Seminars. Denn obwohl es längst als Konsens gilt, dass jede Fotografie die grundsätzliche Möglichkeit einer Manipulation in sich birgt, hat sie doch keineswegs ihre Beweis- oder gar Anziehungskraft verloren. Dieses spezifische Paradox im Hinblick auf die Rezeption von Fotografien bildet den Ausgangspunkt für die Fragestellung, welche Möglichkeiten und Potenziale dieser allgegenwärtige Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit bereithält. Welche neuen Bedeutungsebenen eröffnet eine bewusste Inszenierung der Wirklichkeit? Und welche Spannungsfelder und Brüche ergeben sich, wenn die Ungewissheit selbst zum Thema eines Bildes wird?
Im Laufe des Semesters werden wir diese und weitere Fragen nicht nur diskutieren, sondern ihnen auch anhand von praktischen Aufgabenstellungen mit der eigenen Kamera nachgehen. So werden sowohl die Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera erweitert als auch der eigene Blick auf fotografische Bilder und ihre Produktionsbedingungen geschärft. Kurze Einführungen in die jeweils erforderlichen technischen Grundlagen sowie das Betrachten und Besprechen wegweisender Werke anderer Fotograf*innen unterstützen die eigenständige Arbeit an den Aufgabenstellungen. Eine gemeinsame Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

BLICK. FOTO. SCHNITT. Fotografieren als tägliche Praxis – Analyse und Reflexion.

Denise Winter
Teil 1: Praktische Arbeit: fotografische Experimente. Praxis. Konzept. Übung.
Montags 12.00 – 13.30 Uhr

Teil 2: Theoretische Arbeit: Kennenlernen von Texten und Künstler_innen zum Thema Fotografie Theorie. Analyse. Gemeinsames Lesen/Besprechen von Texten.
Montags 13.30 – 15.00 Uhr

via Moodle und Online-Konferenzen und ggf. vor Ort: Campus Atelier (MZ)
++ teilweise asynchrones Arbeiten

Vom Schnappschuss zur durchdachten Fotoserie? Tagebuchaufnahme, Dokumentation, Fiktion, Architektur, Abstraktion oder Portrait: im Seminar besprechen wir u.a. Bildaufbau, Komposition und Dynamik in Fotografien. Wir erproben verschiedene fotografische Techniken zur Steigerung der Bildwirkung, entwerfen Bildkompositionen für Einzelbilder oder Serien mit narrativem Inhalt oder konstruieren Räume für (fiktionale) Portraits. Wir lesen (literarische) Texte und entwickeln fotografische Übersetzungen oder umgekehrt. Das Material Foto steht dabei im Vordergrund: eigenes oder gefundenes, alles ist möglich. Das Ziel des Seminars ist das experimentelle Arbeiten mit den Mitteln der Fotografie, um einzelne Bilder oder Serien zu entwickeln, die in einer Ausstellung oder Publikation präsentiert bzw. publiziert werden können.

In Teil 1 besprechen die Studierenden ihre eigenen oder gefundenen Fotografien. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung, Bildkomposition und Abstraktion in kurzen Übungen. An den Blocktagen werden im Campus Atelier am MZ Arbeitszwischenschritte und fertige Produkte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen)

Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, (literarische) Erzählungen, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler_innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden.

Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit in Form einzelner Fotografien oder Fotoserien.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

REAGIEREN – ÜBERZEICHNEN - VERBREITEN – künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

Denise Winter
- Blockveranstaltungen, ca. 14-tägig Freitag und Samstag
erstes Treffen: Fr. 22.10.2021, 10 Uhr (Zoom)
Blöcke: 29./30.10., 12./13.11., 26./27.11., 10./11.12., 14./15.1.2022, 28./29.1.
- freitags 10-13 Uhr und samstags 10-14 Uhr
- im Dezember und Januar (wenn mögl.) Wechsel auf Präsenz: freitags 12-15 Uhr / samstags 11-15 Uhr
Eventuell kann es zu Terminänderungen kommen, die genauen Termine werden beim ersten Treffen (22.10.21, 10:00 Uhr via Zoom) bekannt gegeben.

Teil 1: Praktische Arbeit: Experimente im öffentlichen Raum. Praxis. Konzept. Übung.
freitags 10-11:30 Uhr und samstags 10-12 Uhr

Teil 2: Theoretische Arbeit: Kennenlernen von Texten und Künstler:innen zum Thema Theorie. Analyse. Gemeinsames Lesen/Besprechen von Texten.
freitags 11:30-13.00 Uhr und samstags 12-14 Uhr

via Moodle und Online-Konferenzen und ggf. vor Ort: Campus Atelier (MZ)
++ teilweise asynchrones Arbeiten

Wir befinden uns am Anfang einer Dekade, die schon jetzt die Post-Corona-Zeit oder Postlockdown genannt wird. Künstler:innen waren während des Lockdowns gezwungen, ihre Ausdrucksweisen zu verändern und der Situation anzupassen, um weiterhin sichtbar zu sein. Neben dem digitalen Raum haben einige von ihnen deshalb auch den öffentlichen Raum für sich nutzbar gemacht.
Wie haben sich künstlerische Strategien und Vorgehensweisen im vergangenen Jahr und insbesondere während der Zeit des Lockdowns verändert? Welche Ansätze wurden aus historischen Strömungen wie beispielsweise der „Fluxus-Bewegung“, aus Protestaktionen oder der „Situationistischen Internationale“ entlehnt und neu erprobt? Wie lassen sich diese künstlerischen Strategien für eigene Kunstprojekte produktiv umsetzen? Diesen und anderen Fragen werden wir im Seminar nachgehen. Austausch, Experiment und Reflektion stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener künstlerischer Projekte, die innerhalb der Gruppe besprochen und abschließend online und im Musischen Zentrum präsentiert werden können.

Dieses Seminar ist eine Zusammenarbeit mit einer Seminargruppe der Kunstakademie München. Es wird gemeinsam von der Kunsthistorikerin Samira Yildirim (München) und der Künstlerin Denise Winter (Bochum) geleitet. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft und Freude an universitätsübergreifender Gruppenarbeit und dem Austausch über die eigene und die Arbeit der anderen. Das Seminar wird in Blöcken teils online via Zoom und sobald es möglich ist auch mit den Bochumer Studierenden vor Ort im Atelier des Musischen Zentrum stattfinden.

In Teil 1 konzipieren und besprechen die Studierenden eigene Experimente im öffentlichen Raum. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung. An den Blocktagen im Atelier des MZ werden Arbeitszwischenschritte und fertige Projekte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen)

Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, (literarische) Erzählungen, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler:innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden.

Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Bühne - Körper - Spiel

Karin Freymeyer
Teil 1: Bühne - Körper - Spiel - Schauspieltheorien. (Seminar), WiSe 2021/22, Mi, 10.15 – 11.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Teil 2: Bühne - Körper - Spiel - Schauspielpraxis. (theaterpraktische Übung), WiSe 2021/22, Mi,12.15 – 13.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Teil 1: „Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch … ist nur da ganz Mensch, wo er spielt”, schrieb Friedrich Schiller in seinem 15. Brief „Über die ästhetische Erziehung des Menschen”. Beim Darstellen auf der Bühne kann mit Körper, Stimme, Phantasie, Raum und Atmosphäre gearbeitet werden. Vor allem körperliche Wahrnehmungen und räumliche Erfahrungen sind nach über einem Jahr Onlinelehre aus dem Fokus geraten und sollen wieder beachtet werden. Dazu lesen und diskutieren wir Schauspieltheorien vom Barock bis heute sowie zeitgenössische theaterwissenschaftliche Texte. Sie dienen uns als Denkanstöße und Werkzeuge, um in die schauspielerische Praxis einzusteigen. Auszugsweise werden Schauspielübungen vorgestellt, um spielerisch das Potential von Bühne-Körper-Spiel zu erkunden. Wir üben mit Präsentationen vor der Kamera und/oder auf der Bühne. Die vorgetragenen Texte und die theaterpraktischen Übungen geben die Impulse für eine ko-kreative Präsentation, die in den letzten Sitzungen entstehen soll.

Teil 2: Sowohl in Präsenz unter allen Vorgaben der Coronaschutzverordnungen als auch per Zoom werden auszugsweise Schauspielübungen vorgestellt, um spielerisch das Potential von Bühne - Körper - Spiel zu erkunden. Wir üben mit Präsentationen vor der Kamera und/oder auf der Bühne. Die vorgetragenen Texte im Seminar und die theaterpraktischen Übungen dienen als Impulse für eine ko-kreative Präsentation.

Improvisation im Theater

Karin Freymeyer
Teil 1: Improvisation im internationalen Ensemble. (theaterpraktische Übung), WiSe 2021/22,
Blockseminar in Liège (Belgien)
Mo, 11. – Sa 16. Oktober 2021, ganztags
Do, 16. – Sa 18. Dezember 2021, ganztags
Dozent*innen: Alain Chevalier (Théâtre Universitaire Royal de Liège), Karin Freymeyer (Studiobühne der Ruhr-Universität Bochum), NN

Teil 2: Kolloquium: Von der Improvisation gelernt? (Seminar),
online via Moodle und Zoom, 14.09., 5.10., 19.10., 26.10., 2.11., 9.11., 16.11., 23.11., 30.11., 7.12., 14.12., 21.12. von 16:15-17:45 Uhr in Verabredung mit allen deutschen Teilnehmer*innen, zusätzliche Onlinetermine n.V. mit Student*innen der Partnerstädte.
Dozentin: Karin Freymeyer

Anmeldung ab sofort und bis zum 12.9.2021 unter mz-theater@rub.de.
Sie werden per E-Mail benachrichtigt, ob Sie einen Platz bekommen haben.

1. Sitzung am 14.9. um 16.15 Uhr per Zoom!


Liège (deutsch: Lüttich) richtet das erste internationalen UNIC (1) CityLab Festival aus bei dem sich Student*innen aus acht europäischen Universitäten post-industrieller Städte treffen. Ein internationales Ensemble mit Student*innen aus Liège, Bochum und eventuell Cork und/oder Oulu wird sich dort gründen. In den Kommunikationsprozess zum Kennenlernen starten wir mit diversen Theaterspielen, die unsere Fähigkeiten zur spontanen Improvisation herausfordern. Grundlage der Ensemble- und Schauspielarbeit sind die Theaterspiele von Viola Spolin. Sie schrieb in ihrem Buch Improvisation for Theatre (deutsch: Improvisationstechniken): „Jeder kann schauspielen. Jeder kann improvisieren. Jeder, der den Wunsch verspürt, kann lernen Theater spielen und lernen, „bühnenreif“ zu werden. Wir lernen durch Erfahrung und Erleben. Niemand bringt einem anderen etwas bei. Das trifft sowohl für das Kind zu, das vom Strampeln über das Krabbeln zum Gehen kommt, als auch für den Wissenschaftler mit seinen Formeln“. Die Kunst wird sein, innerhalb einer Woche im internationalen Dialog, sich auf ein Thema und Theaterformat zu verständigen. Mittels Theaterspiele soll im internationalem Ensemble diverser persönlicher Identitäten eine gemeinsame Abschlusspräsentation entwickelt werden mit der sich alle identifizieren können.

Teil 1: Improvisation im internationalen Ensemble.
Die erste Zusammenarbeit des internationalen Ensembles findet vom 11. – 16. Oktober in Liège statt. Das Ziel ist eine Abschlusspräsentation am 16. Oktober in einem Spielort des Théâtre Universitaire Royal de Liège.

Literatur wird in Moodle zur ersten Sitzung zur Verfügung gestellt, wie z. B.:
Hans-Friedrich Bormann / Gabriele Brandstetter / Annemarie Matzke (Hg.): Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren. Kunst – Medien – Praxis. - Bielefeld: transcript Verlag 2010
Susanne Schinko-Fischli: Angewandte Improvisation für Coaches und Führungskräfte. Grundlagen und kreativitätsfördernde Methoden für lebendige Zusammenarbeit. – Berlin: Springer Verlag 2019
Viola Spolin: Improvisationstechniken für Pädagogik, Therapie und Theater.- Paderborn: Junfermann 1983 (Bibliotheca Psychodramatica)

Wir treffen uns ein zweites Mal wiederum im Théâtre Universitaire Royal de Liège mit Student*innen aus Liège und den anderen Städten für Wiederaufnahmeproben beim internationalen Universitätstheatertreffen RITU 38 (2) vom 16.-18. Dezember 2021. Dabei sollen sowohl die persönlichen Evaluationen der vergangenen Ensemblearbeit sowie die Ergebnisse aus dem Kolloquium berücksichtigt werden. Wiederum gibt es eine Abschlusspräsentation vor internationalem Publikum im Rahmen von RITU 38.

Teil 2: Kolloquium: Von der Improvisation gelernt?
Im Coaching werden Improvisationen als kreativfördernde Methode für Zusammenarbeit und Innovation in Teams gezielt eingesetzt. Mit wissenschaftlichen Texten und ko-kreativen Techniken werden wir die erlebten Erfahrungen analysieren und auswerten. Optional können die Reflektionen beim internationalen Theatersymposium während RITU 38 vor internationalem Fachpublikum am 18. Dezember präsentiert werden.

(1) siehe https://uni.ruhr-uni-bochum.de/de/unic
(2) siehe https://turlg.be/ritu/

Kosten für Unterkunft werden von UNIC übernommen.

Auftreten, performen, präsentieren

Marina Mucha
1. Teil: Auftreten, performen, präsentieren: Theorie:
26.10., 02.11., 09.11., 16.11., 23.11., 30.11., 07.12. jeweils 16-19 Uhr

2. Teil: Auftreten, performen, präsentieren: Theaterpraktische Übung:
14.12., 21.12., 11.01., 18.11., 25.11., 01.02. jeweils 16-19 Uhr

Egal ob im digitalen Raum oder auf der Bühne: Auftreten bedeutet, sich selbst und das eigene Tun auszustellen, einen Raum einzunehmen, sich einem Publikum anzubieten.
Von der Planung und Vorbereitung, über die Bewerbung, bis hin zur Durchführung eines Auftritts, wir sehen uns an, welche Faktoren zum Gelingen beitragen können, welche Auswirkungen Auftritte haben und welche Stolpersteine man beachten muss. Dabei geht es sowohl um den eigenen Auftritt als auch um die Begleitung und Organisation der Auftritte anderer.
Anhand theoretischer Texte verorten wir Präsenz und kulturelles Schaffen (nicht nur im universitären Kontext) und untersuchen, welche Rolle Hybridveranstaltungen und das Ausweichen in nicht-räumliche, digitale Auftrittsorte bei der Ausgestaltung einer Präsentation haben.
Fester Bestandteil des Seminars ist der eigene Auftritt – sowohl digital als auch am Ende des Semesters auf der Studiobühne im Musischen Zentrum.

Zu erbringende Arbeitsleistungen:
Textarbeit und –darstellung, Recherche, Aufbereiten von Informationen und Vorbereitung und Durchführung eines eigenen Auftritts.

Universalreich im Innern - Der Komponist Johann Sebastian Bach

Nikolaus Müller
Teil 1: Universalreich im Innern - Der Komponist Johann Sebastian Bach (Onlineseminar via Zoom), WS 2021/22; Sitzungen dienstags 14 – 16 h (1. Termin am 19.10.2021)

Teil 2: Höraufgaben (Onlineseminar im Moodle-Kurs), WS 2021/22; ohne feste Zeiten – für Rückfragen steht Dozent zur Verfügung [Anhören von bereitgestellten Materialien: vollständige Kompositionen, Werkteile – Interpretationsvergleiche etc.]

Teil 3: Analyseaufgaben und Textstudium in Eigenarbeit

Mit dem Bild des „Universalreichs im Innern“ charakterisiert Egon Friedell in seiner Kulturgeschichte der Neuzeit Johann Sebastian Bachs kompositorisches Werk und spielt damit Bachs Fähigkeit an, „in seiner Welt die ganze zu umspannen“. In einzigartiger Weise steht Bach mit seiner Musik als Bezugspunkt zwischen den Epochen und um sie herum spannt sich ein nahezu kaum zu übersehendes referenzielles Netz, das nicht nur zu anderen Komponisten führt sondern sich auch durch seine Selbstbezüglichkeit auszeichnet. Bachs hohe Messe in h-moll, vom Schweizer Musikhistoriker und Verleger Hans Georg Nägeli als „größtes musikalisches Kunstwerk aller Zeiten und Völker“ beworbenes und gemeinhin als Bachs opus summum verstandenes Chorwerk, soll in diesem Seminar als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem musikalischen Werk und dem Komponisten Johann Sebastian Bach dienen.
Bestandteil des Seminars ist eine intensive musiktheoretische und nach Möglichkeiten praktische Auseinandersetzung mit Bachs h-Moll-Messe. Ein musikpraktischer Bezug mit den zur Verfügung stehenden instrumentalen bzw. vokalen Fertigkeiten und technischen Möglichkeiten der Kommunikation wird angestrebt.